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Analyse · Fachkräftemangel

Fachkräftemangel im Schreinerhandwerk

Von Gamal Tufail MehrSchreiner 7 Min. Lesezeit

Kaum ein Thema beschäftigt Schreinereien und Tischlereien so sehr wie die Frage: Woher kommen die Leute? Die Auftragsbücher sind oft voll, doch die Werkbank bleibt unbesetzt. Warum der Fachkräftemangel gerade das Holzhandwerk hart trifft und welche Wege wirklich aus der Situation führen, ordnet dieser Beitrag ein.

Der Fachkräftemangel ist längst keine abstrakte Schlagzeile mehr, sondern gelebter Alltag in vielen Werkstätten. Betriebe, die vor einigen Jahren noch aus einem Stapel Bewerbungen auswählen konnten, warten heute oft monatelang auf eine einzige passende Zuschrift. Diese Entwicklung hat mehrere Ursachen, die zusammenwirken und sich gegenseitig verstärken.

Warum der Mangel gerade das Schreinerhandwerk trifft

Ein zentraler Grund liegt in der Demografie. Eine große Generation erfahrener Gesellen und Meister geht in den kommenden Jahren in den Ruhestand, während deutlich weniger junge Menschen nachrücken. Diese Rentenwelle reißt Lücken, die sich rechnerisch kaum noch schließen lassen, wenn ein Betrieb nichts unternimmt.

Hinzu kommt das Image des Handwerks. Über Jahre wurde jungen Menschen vermittelt, der akademische Weg sei der einzig erstrebenswerte. Dass eine Schreinerlehre ein modernes, kreatives und krisensicheres Berufsfeld mit echten Aufstiegschancen ist, kommt in der öffentlichen Wahrnehmung häufig zu kurz. Viele talentierte Jugendliche haben das Handwerk schlicht nicht auf dem Radar.

Und schließlich gibt es einen harten Wettbewerb um dieselben Menschen. Schreinereien konkurrieren nicht nur untereinander, sondern auch mit Industrie, Montagebetrieben und anderen Gewerken um die wenigen verfügbaren Fachkräfte. Wer hier nicht sichtbar ist, wird schlicht übersehen, ganz gleich wie gut die Arbeit im Betrieb ist.

Was der Mangel für Betriebe bedeutet

Die Folgen sind konkret und teuer. Aufträge müssen abgelehnt oder verschoben werden, weil die Kapazität an der Werkbank fehlt. Wachstum, das eigentlich möglich wäre, wird ausgebremst, weil nicht die Nachfrage das Limit setzt, sondern das Team. Gleichzeitig steigt die Belastung für die vorhandene Mannschaft, was im schlimmsten Fall dazu führt, dass auch bewährte Kräfte irgendwann das Handtuch werfen.

Für viele Inhaberinnen und Inhaber wird die Personalfrage damit zur wichtigsten unternehmerischen Aufgabe überhaupt. Wer sie nicht löst, riskiert, dass der eigene Betrieb trotz voller Auftragsbücher schrumpft statt wächst.

Was wirklich hilft

Die gute Nachricht: Betriebe sind dem Fachkräftemangel nicht hilflos ausgeliefert. Wer die Personalgewinnung als eigene Disziplin ernst nimmt und modern angeht, kann auch heute planbar neue Leute finden. Entscheidend ist ein Bündel an Hebeln, die ineinandergreifen:

Wie diese Bausteine im Detail zusammenspielen, zeigen wir ausführlich in unserer Darstellung der MEHR-Methode. Und wer wissen möchte, wie sich diese Prinzipien ganz praktisch auf die Personalsuche übertragen lassen, findet konkrete Schritte in unserem Ratgeber Mitarbeiter finden für die Schreinerei.

Wie MehrSchreiner Betriebe dabei unterstützt

Genau an diesem Punkt setzt MehrSchreiner an. Gegründet von Gamal Tufail, hat sich die Agentur ausschließlich auf die Mitarbeitergewinnung für Schreinereien und Tischlereien spezialisiert. Diese Fokussierung ist kein Zufall: Wer die Branche wirklich versteht, kann ihre Sprache sprechen und die Argumente finden, die einen guten Gesellen oder Azubi tatsächlich überzeugen.

Statt dem Betrieb zusätzliche Aufgaben aufzubürden, übernimmt MehrSchreiner den kompletten Prozess: von der Karriereseite über die Kampagne bis zum Bewerbermanagement und der Vorqualifizierung. Der Betrieb konzentriert sich weiter auf sein Handwerk, während im Hintergrund planbar neue Bewerbungen entstehen. Ehrlich, nachvollziehbar und ohne leere Versprechen.

Der Fachkräftemangel wird das Schreinerhandwerk noch lange begleiten. Doch er trennt zunehmend die Betriebe, die ihre Sichtbarkeit aktiv gestalten, von jenen, die auf das Prinzip Hoffnung setzen. Wer heute handelt, verschafft sich einen Vorsprung, der sich in den kommenden Jahren immer stärker auszahlt. Weitere Hintergründe und Ratgeber finden Sie in unseren Ressourcen, mehr über den Menschen hinter der Agentur lesen Sie im Porträt von Gamal Tufail.

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